Oxycodon-Entzug: Ein Weg aus der Abhängigkeit für Patienten aus Deutschland
In Deutschland hat die Verschreibung von Oxycodon-Präparaten wie Oxygesic® oder Targin® in den letzten Jahren massiv zugenommen. Was oft als Schmerztherapie beginnt, endet für viele Patienten in einer Sackgasse aus Abhängigkeit und Sucht. Häufig kommt Oxycodon dann zum Einsatz, wenn schwächere Präparate wie Tilidin nicht mehr greifen. Besonders besorgniserregend ist zudem die aktuelle Entwicklung in Deutschland, dass aufgrund der hohen Verfügbarkeit auf dem Schwarzmarkt immer mehr junge Menschen auch ohne medizinische Indikation zu Oxycodon greifen. Oft geschieht dies aus Unwissenheit über die Konsequenzen und dem Umstand der offensichtlich hohen Verfügbarkeit.
Viele Betroffene haben Angst vor den Entzugserscheinungen, dem Wiederauftreten von Schmerzen und der psychischen Belastung, die mit dem Absetzen einhergehen können. Ein „kalter Entzug“ ohne Unterstützung ist extrem belastend und selten erfolgreich. In unserer spezialisierten Klinik in der Schweiz bieten wir deutschen Patienten einen diskreten und hocheffizienten Ausweg abseits des oft überlasteten heimischen Gesundheitssystems. Mit unserer fachkundigen Begleitung lässt sich der Entzug von Oxycodon so komfortabel wie möglich angehen. Wir nehmen uns gerne Zeit, um Ihre persönliche Situation gemeinsam zu besprechen und daraus eine individuelle Vorgehensweise abzuleiten.
Unterstützung durch unsere Klinik:
- Neuro Jet®-Stimulation: Der Neuro Jet ® IX-Stimulator lindert körperliche Entzugserscheinungen sowie psychische Symptome. Durch die gezielte Stimulation wird die körpereigene Endorphinproduktion, die durch den langjährigen Opioidkonsum unterdrückt wurde, reaktiviert. Dies macht den den gesamten Prozess für Sie deutlich erträglicher.
- Medikamentöse Behandlung: Ergänzend zur Endorphin-Stimulation erhalten Sie situationsgerechte Medikamente, um Entzugssymptome abzuschwächen und den gesamten Verlauf zu erleichtern.
- Persönliche Unterstützung: Wir legen großen Wert auf eine familiäre Atmosphäre, die Ihnen Geborgenheit in dieser schwierigen Zeit bietet. Unser engagiertes Team steht Ihnen rund um die Uhr zur Seite, um Sie engmaschig zu begleiten.
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Beratung vor und nach dem Entzug: Mit unserer Expertise bieten wir Ihnen eine fundierte Beratung an, um gemeinsam den bestmöglichen Weg aus der Abhängigkeit zu planen.
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Organisation medikamentöser Abstinenzhilfe: Nach erfolgreichem Entzug und einem negativen Opioid-Test besteht die Möglichkeit, ein Medikament einzunehmen, welches die Wirkung von Opioiden blockiert. Dieses kann direkt bei uns bezogen oder über Ihren Hausarzt in Deutschland verschrieben werden.
Was für einen erfolgreichen Oxycodon-Entzug wichtig ist
Für einen positiven Verlauf sind bestimmte Grundvoraussetzungen von großer Bedeutung:
- Motivation und Zielsetzung: Die persönliche Entschlossenheit ist der Motor Ihres Erfolgs. Ebenso wichtig ist es, klare Ziele für die Zeit nach dem Entzug festzulegen.
- Somatische Vorabklärung: Wurde Oxycodon ursprünglich gegen Schmerzen verordnet, ist eine körperliche Abklärung zentral, um die Ursachen neu zu bewerten und alternative Behandlungsstrategien zu finden.
- Gesundheitszustand: Eine gründliche Prüfung Ihres Allgemeinzustands sowie bestehender Diagnosen ist unerlässlich, um das weitere Vorgehen zu definieren.
- Allgemeine Lebenssituation: Ein stabiles Umfeld und ein geregelter Alltag mit unterstützenden Beziehungen sind für den nachhaltigen Erfolg sehr förderlich.
So bereiten Sie den Entzug optimal vor
Eine strukturierte Vorbereitung ist der Schlüssel zu einem leichteren Entzugsprozess:
- Anpassung der Eingangsdosierung: Ein Entzug in unserer Klinik ist möglich, wenn die tägliche Dosis maximal ca. 100 mg beträgt. Hohe Konsummengen erfordern im Vorfeld eine besondere Strategie; wir beraten Sie daher professionell bei der schrittweisen Reduktion.
- Anpassung der Konsumform: Die Art der Einnahme hat einen wesentlichen Einfluss auf den Verlauf. Idealerweise sollten die Präparate unzerkaut geschluckt werden (peroral), um eine gleichmäßige Wirkstofffreisetzung zu gewährleisten. Bei zerkauten Retardtabletten oder schnell freisetzenden Formen (z. B. Oxynorm®) kann eine vorgängige Umstellung auf eine retardierte Variante sinnvoll sein, um starke Wirkstoffspitzen zu vermeiden. Wir verstehen, dass eine solche Umstellung herausfordernd sein kann, und unterstützen Sie aktiv bei diesem Schritt. Gelingt es Ihnen, eine gute Ausgangslage zu erarbeiten, ist die Prognose oft deutlich besser.
- Umstellung auf ein länger wirksames Opioid: In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, wenige Tage vor dem Entzug auf Präparate wie Polamidon oder Methadon umzusteigen. Dieser Weg kann sich für Personen eignen, die bereits Erfahrung im Umgang mit diesen Präparaten haben.
Individuelle Dynamik des Oxycodon-Entzugs
Der Entzug von Oxycodon folgt nicht einem starren Schema. Da jeder Mensch eine eigene körperliche und psychische Ausgangslage mitbringt, wird die Art der auftretenden Symptome von einem komplexen Zusammenspiel verschiedener Faktoren bestimmt. Hierzu zählen neben der gesundheitlichen Konstitution und der persönlichen Perspektive auch die Dauer, Höhe und Form des Konsums sowie das Lebensalter und die therapeutischen Möglichkeiten. Aufgrund dieser Individualität lässt sich keine allgemeingültige Vorhersage über den exakten Verlauf des Entzugssyndroms treffen.
In unserer Klinik nimmt die intensivste Phase des körperlichen Entzugs meist etwa drei Tage in Anspruch. Während dieses Zeitraums können verschiedene Begleiterscheinungen in unterschiedlicher Intensität auftreten oder auch gänzlich ausbleiben:
- Körperliche Symptome: Hierzu gehören typischerweise Schüttelfrost und Hitzewallungen, Magen-Darm-Symptome (wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall) sowie schmerzhafte Krämpfe im Bauch- und Unterleibsbereich. Zudem können Muskel- und Knochenschmerzen, Sehstörungen (Doppelbilder), Appetitverlust, ein beschleunigter Puls, Bluthochdruck sowie das belastende Restless-Legs-Syndrom vorkommen.
- Psychische Entzugssymptome: Auf der psychischen Ebene zeigen sich häufig Schlafstörungen, Ängste, eine depressive Grundstimmung (Dysphorie) sowie Stimmungsschwankungen und eine ausgeprägte innere Unruhe, begleitet von einem periodisch auftretenden Substanzverlangen (Craving).
Die Phase der Erholung
Bereits am vierten Tag nach dem stationären Eintritt beginnt die Phase der Regeneration. Um diesen Prozess zu unterstützen, besuchen wir mit unseren Patienten ein Thermalbad. Die thermale Anwendung hilft dabei, letzte verbliebene körperliche Missempfindungen sanft zu lösen und bietet Raum, die zurückgewonnene Freiheit erstmals bewusst wahrzunehmen.
Wie lange leichte Restsymptome oder eine gewisse Erschöpfung anhalten, ist von Person zu Person verschieden. Mit einer bewussten und gesunden Lebensführung unterstützen Sie die natürlichen Selbstheilungskräfte Ihres Organismus dabei, die volle Leistungsfähigkeit jeden Tag ein weiteres Stück zurückzugewinnen.
Geduld und das nötige Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten begünstigen diesen Prozess.
Nüchternheit und emotionale Herausforderungen
Ein entscheidender Punkt im Entzug ist der Moment der Nüchternheit. Durch den Wegfall des betäubenden Wirkstoffs kehren unterdrückte Gefühle und Wahrnehmungen zurück. Dieser Prozess, oft als „Auftauen der Seele“ beschrieben, kann überwältigend sein. Sie werden empfindlicher, die Sinneswahrnehmung intensiviert sich und Emotionen wie Trauer, Wut oder Freude sind wieder deutlich spürbar. Dies ist ein schwieriger, aber notwendiger Schritt zur Heilung. Wir empfehlen eine professionelle psychotherapeutische Unterstützung im Anschluss eines Entzugs, um den Umgang mit diesen Emotionen erlernen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
Was genau ist Oxycodon?
Oxycodon ist ein stark wirksames, halbsynthetisches Opioid, das zur Behandlung von starken bis stärksten Schmerzen eingesetzt wird. Seine schmerzstillende Potenz übertrifft die von Morphin um etwa das 1,5-fache. Wie bei allen Opioiden birgt die Anwendung von Oxycodon ein hohes Risiko für die Entwicklung einer körperlichen und psychischen Abhängigkeit.
In den USA führte die aggressive Vermarktung und übermässige Verschreibung des oxycodonhaltigen Medikaments Oxycontin® ab 1996 zu einer verheerenden Opioidkrise. Das Medikament wurde mit der Behauptung eines sehr geringen Suchtpotenzials beworben, was sich als falsch erwies. Die Folge war ein dramatischer Anstieg von Abhängigkeitserkrankungen und Todesfällen. Spätere strengere Verschreibungsregeln führten dazu, dass viele Betroffene auf illegales und billigeres Heroin umstiegen, was die Krise weiter verschärfte.
Wie wirkt Oxycodon?
Oxycodon agiert im Körper als reiner Agonist an den Opioidrezeptoren. Das bedeutet, es besetzt und aktiviert die µ-, κ- und δ-Rezeptoren im Gehirn, im Rückenmark sowie in anderen Organen. Diese biologische Aktivierung ruft die charakteristischen Effekte hervor: eine tiefgreifende Schmerzausschaltung (Analgesie), Euphorie und eine Verlangsamung der Atmung.
Die therapeutische Wirkung umfasst Schmerzstillung, Angstlösung, Sedierung sowie die Unterdrückung des Hustenreizes. Diese Effekte entstehen durch die Bindung an die körpereigenen Opioidrezeptoren im zentralen Nervensystem. Da der Wirkstoff nach der Einnahme rasch resorbiert wird, kommt es bei bestimmten Darreichungsformen zu einem schnellen Anfluten im Blutkreislauf. Dieser „Kick“ oder Rausch steigert das Suchtpotential erheblich. Die Metabolisierung findet in der Leber statt; die Hauptabbauprodukte Noroxycodon, Oxymorphon und Noroxymorphon werden primär über den Urin ausgeschieden.
Wie entsteht eine Oxycodon-Abhängigkeit?
Eine Oxycodon-Abhängigkeit entwickelt sich zumeist schleichend und unbemerkt. Häufig steht am Anfang die Behandlung von chronischen Schmerzen. Die wiederholte Einnahme wird dabei nicht nur durch die effektive Schmerzlinderung, sondern auch durch die psychische Erleichterung und die euphorisierenden Effekte angetrieben.
Mit der Zeit gewöhnt sich der Organismus an die ständige Zufuhr des Opioids, woraus eine Toleranz resultiert. Das bedeutet, es sind immer höhere Dosen notwendig, um die gleiche Wirkung zu erzielen. In der Folge wird die Dosis oft schrittweise über die therapeutische Empfehlung hinaus erhöht. Wird die Substanz nach längerer Einnahme abrupt abgesetzt – zum Beispiel zur Überprüfung des Schmerzbildes – können unerwartet starke körperliche und psychische Entzugserscheinungen auftreten. Diese unangenehmen Symptome führen oft dazu, dass das Medikament erneut eingenommen wird, um Linderung zu finden – ein Teufelskreis, der die Abhängigkeit festigt.
Welche handelsüblichen Medikamente enthalten Oxycodon?
Präparate mit diesem Wirkstoff sind unter verschiedenen Markennamen gelistet. In Deutschland sind vor allem folgende Produkte bekannt:
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Oxygesic®, Targin®, Oxycontin®, Oxynorm®, Carenox®, Maridolor®, Merlodon® und Oxygerolan®.
Aufgrund des hohen Missbrauchspotenzials werden zunehmend Kombinationspräparate verschrieben. Diese enthalten neben Oxycodon den Opioid-Antagonisten Naloxon. Naloxon wirkt dem Oxycodon entgegen, wenn das Medikament nicht wie vorgesehen eingenommen wird (z. B. zerdrückt und gespritzt), und soll so das Missbrauchsrisiko senken.
Welche unerwünschten Wirkungen von Oxycodon sind bekannt?
Die Anwendung dieses Medikaments kann verschiedene Nebenwirkungen auslösen, deren Häufigkeit variiert. Zu den am häufigsten beobachteten Begleiterscheinungen zählen Verstopfung, Juckreiz, Übelkeit sowie Schläfrigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen.
Ebenfalls häufig dokumentiert sind psychische und neurologische Effekte wie Verwirrtheit, Schlaflosigkeit, Angstzustände und Depressionen, aber auch Nervosität, Appetitverlust und Denkstörungen. In gelegentlichen Fällen leiden Patienten unter einer gefährlichen Atemdepression, Pupillenverengung, Sprachstörungen oder Krampfanfällen. Auch Halluzinationen, Gedächtnisverlust, eine erhöhte Muskelspannung, Dehydration und Überempfindlichkeitsreaktionen können auftreten. Seltene Nebenwirkungen umfassen Nesselsucht oder einen Abfall des Blutdrucks.
Manche Reaktionen sind zudem schwer vorhersehbar. Dazu gehören neben schweren allergischen Reaktionen auch Aggressionen, die Entwicklung einer Abhängigkeit sowie eine gesteigerte Schmerzempfindlichkeit und die bereits beschriebene Toleranzentwicklung.
Oxycodon-Entzug in der ESCAPE Klinik
Qualität
Signifikante Reduktion von Entzugssymptomen durch Stimulation körpereigener Opioide und unterstützender Medikation
Fragen und Antworten zum Oxycodon-Entzug
Was spricht für einen Oxycodon-Entzug in unserer Klinik?
Als Fachklinik sind wir auf die speziellen Wirkmechanismen und Entzugsdynamiken von Oxycodon spezialisiert. Wir bieten Ihnen einen schnellen, sanften und diskreten Entzug, ohne den üblichen Therapiestress. Unsere fachkundige und empathische Betreuung begleitet Sie während Ihres Aufenthalts in einem unserer komfortablen Einzelzimmer. Die kleine Gruppengrösse von maximal 2-3 motivierten Patienten und Patientinnen erlaubt Ihnen einen Aufenthalt in familiärer Atmosphäre. Wir sind ausserdem bekannt für unsere ausführliche Beratung und Anleitung im Vorfeld eines Entzugs. Seit den späten 90er Jahren entwickeln wir z.B. die Methode der Neurostimulation stetig weiter, es gab und gibt (auch dank unserer Arbeit) immer wieder «Konzept-Kopien»- wir sind das Original und verfügen über viel Erfahrung auf diesem Gebiet.
Ab wann muss ich mit den ersten Entzugserscheinungen nach dem Absetzen von Oxycodon rechnen?
Erste Entzugserscheinungen können bereits 6 bis 12 Stunden nach der letzten Dosis auftreten. Da Oxycodon eine relativ kurze Halbwertszeit hat, sinkt der Wirkstoffspiegel im Blut schnell ab. Das Einsetzen der Symptome ist dabei maßgeblich von der Konsumform und dem individuellen Stoffwechsel abhängig: Während bei retardierten Tabletten (z. B. Targin®) die Wirkung langsamer abklingt, führen zerkleinerte oder sofort freisetzende Präparate (z. B. Oxynorm®) zu einem rascheren Entzugseintritt. Zudem entscheidet die Stoffwechselrate des Einzelnen darüber, wie schnell der Körper auf den fehlenden Wirkstoff reagiert.
Was hilft wirklich, um die Entzugserscheinungen von Oxycodon zu lindern?
In unserer Klinik nutzen wir die Neuro Jet®-Stimulation, um die körpereigene Endorphinproduktion zu reaktivieren. Dies lindert die typischen Symptome wie innere Unruhe, Muskelschmerzen oder das Restless-Legs-Syndrom deutlich effektiver als ein unbegleiteter Entzug ohne unsere Unterstützung. Ergänzend setzen wir symptomlindernde Medikamente ein, um den Prozess so komfortabel wie möglich zu gestalten.
Ist ein Entzug in der Klinik besser als ein „kalter Entzug“ zu Hause?
Die Erfahrungen vieler Betroffener zeigen, dass ein kalter Entzug aufgrund der massiven körperlichen und psychischen Belastung oft zum Abbruch führt. In unserer Klinik ersetzen wir dieses traumatische Erlebnis durch ein kontrolliertes, 5-tägiges Programm. Dies schont Ihre psychischen Ressourcen und erhöht die Erfolgsaussichten auf eine dauerhafte Abstinenz massiv.
Für wen kommt ein Oxycodon-Entzug in Frage?
Unser Angebot richtet sich an alle oxycodonabhängigen Menschen, die das klare Ziel eines Lebens ohne dieses Suchtmittel verfolgen. Es ist für diejenigen, die die Entscheidung getroffen haben, eine bessere Lebensperspektive zu beanspruchen und bereit sind, aktiv an diesem Ziel mitzuarbeiten. Die Motivation zur Abstinenz ist die wichtigste Voraussetzung.
Wie lange dauert ein Oxycodon-Entzug in unserer Klinik?
Die akute stationäre Behandlungsdauer umfasst 5 Tage (Montag bis Freitag). Damit es bewältigbar ist, in dieser kurzen Zeit eine körperliche Abhängigkeit zu überwinden, ist eine gute Vorbereitung und Disziplin im Umgang mit der letzten Dosis entscheidend. Bei langjähriger Abhängigkeit von hohen Dosen oder in fortgeschrittenem Lebensalter beraten wir Sie individuell zu einer möglichen Durchführung in zwei Etappen.
Wie geht es nach einem Oxycodon-Entzug weiter?
Der körperliche Entzug ist der erste Schritt. Ein durchdachtes Nachsorgekonzept kann wichtig sein für den langfristigen Erfolg. Wir empfehlen Ihnen eine ambulante Nachbetreuung in Wohnortnähe, wie etwa eine verhaltensorientierte Psychotherapie. Ein effizientes Rückfallmanagement hilft dabei, nach einem eventuellen „Stolpern“ den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen und die Stabilität im Alltag zu sichern.
Wie lange dauert die Erholungszeit nach einem Oxycodon-Entzug?
Die ESCAPE-Methode verkürzt den akuten körperlichen Entzug massiv. Die anschließende Erholungszeit bis zur Wiederherstellung der vollen Leistungsfähigkeit ist individuell und hängt von Faktoren wie der körperlichen Fitness, dem Alter und der psychischen Gesundheit ab. In der Regel sollten Sie ein bis zwei Wochen für die aktive Regeneration und Lebensgestaltung einplanen.
Kann es wirklich sein, dass ein Oxycodon-Entzug einfacher ist als ich gedacht habe?
Jeder, der bereits einen kalten Entzug von Oxycodon versucht hat, hat meist negative Erfahrungen gemacht. Unsere Methode ist damit nicht vergleichbar. Durch den Einsatz unserer Neuro Jet®-Stimulatoren in Kombination mit unterstützenden Medikamenten schaffen wir eine völlig neue Ausgangslage, die von vielen Patienten als revolutionär empfunden wird. Wir haben ein Verfahren entwickelt, das größtmöglichen Komfort und minimale Belastung zum Ziel hat. Die positiven Erfahrungen unserer Patienten bestätigen dies.
Ist es sinnvoll, einen Oxycodon-Entzug ohne ambulante Nachsorge zu machen?
In der Regel ist es wesentlich erfolgreicher, sich nach dem Entzug psychotherapeutisch begleiten zu lassen, um sich mit den psychischen Aspekten der Sucht auseinanderzusetzen. Solange man sich in einer ambulanten Nachsorge befindet, sind die Chancen deutlich höher, sich stabil auf die neue Lebenssituation einzustellen.
Erfahrungsberichte
Patienten erzählen über Ihre Erfahrungen des Aufenthalts in unserer Klinik.
Nachsorge
Was sind die Herausforderungen nach einem erfolgreichen Entzug?
Kosten für Entzug
Erfahren Sie mehr über die Preisgestaltung eines Entzugs in der ESCAPE Klinik.
Entzugsablauf
Lernen Sie mehr über unsere innovative ESCAPE Entzugstherapie.
Die ESCAPE Klinik
Seit 30 Jahren unterstützen wir unsere Patienten und Patientinnen.
