Heroin-Entzug:

Die Entscheidung, die Heroinabhängigkeit hinter sich zu lassen, ist ein mutiger und lebensverändernder Schritt. Doch die Angst vor dem Entzug und seinen Symptomen hält viele Betroffene davon ab, diesen Weg zu gehen. Ein Heroin-Entzug ist zweifellos eine grosse Herausforderung, aber er ist auch der Beginn eines neuen, selbstbestimmten Lebens. In diesem Artikel beleuchten wir den Prozess des Heroin-Entzugs umfassend – von den körperlichen und emotionalen Hürden bis hin zu modernen, unterstützenden Behandlungsmethoden, die den Weg in die Abstinenz sicherer und erträglicher machen. Wir zeigen Ihnen, dass Sie diesen Weg nicht alleine gehen müssen und dass mit professioneller Hilfe ein erfolgreicher Entzug möglich ist.

Entzug von Heroin in einem persönlichen und unterstützenden Umfeld:

Die Abhängigkeit von Heroin ist eine komplexe und ernstzunehmende Erkrankung, die eine professionelle, medizinische und therapeutische Intervention erfordert. Ein abrupter, unbegleiteter Entzug kann nicht nur äusserst unangenehm, sondern auch mit Risiken verbunden sein. Viele Betroffene zögern, sich auf einen Entzug einzulassen, oft aus Angst vor den stark ausgeprägten Entzugssymptomen oder früheren negativen Erfahrungen. Doch mit unserer fachlich kompetenten Unterstützung und modernen Behandlungsansätzen stehen Sie nicht alleine da. Wir bieten Ihnen die fortschrittlichsten Möglichkeiten für einen erfolgreichen und sanften Entzug. Bevor Sie sich für eine stationäre Behandlung entscheiden, führen wir ein ausführliches und diskretes Gespräch, um Ihre individuelle Situation, Ihre Konsumgeschichte und Ihre persönlichen Ziele zu verstehen. Auf Ihrem Weg in ein Leben ohne Heroin begleiten wir Sie mit grossem Engagement, medizinischer Expertise und Menschlichkeit.

Voraussetzungen für einen Heroin-Entzug

Konzeptuelle Infografik, die die drei Säulen für einen erfolgreichen Heroinentzug darstellt: Motivation (Person mit leuchtendem Herzen), Gesundheitszustand (medizinisches Kreuz und Gehirn-Symbol) und Lebenssituation (Haus, Familie, Kalender). Diese Säulen bilden das Fundament für einen Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft.Ein erfolgreicher Entzug stützt sich auf ein stabiles Fundament aus persönlicher Motivation, gesundheitlicher Stabilität und einem unterstützenden Umfeld.

Ein erfolgreicher Heroinentzug hängt von mehreren entscheidenden Faktoren ab, die über die reine körperliche Entgiftung hinausgehen. Eine sorgfältige Abklärung dieser Voraussetzungen ist der erste Schritt in eine stabile Abstinenz.

  • Allgemeine Lebenssituation: Eine stabile Lebenssituation mit einem unterstützenden sozialen Umfeld (Familie, Freunde) und einem geregelten Tagesablauf kann den Entzug und die Zeit danach erheblich erleichtern. Es ist hilfreich, potenzielle Stressfaktoren im Vorfeld zu identifizieren und Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
  • Gesundheitszustand: Eine umfassende ärztliche Vorabklärung ist unerlässlich. Dabei werden nicht nur allgemeine gesundheitliche Probleme, sondern auch spezifische Begleiterkrankungen wie Hepatitis C oder psychische Beschwerden (z.B. Depressionen, Angststörungen, Traumata) erfasst. Diese Erkenntnisse sind entscheidend für die Planung der Behandlung.
  • Motivation: Die intrinsische Bereitschaft zur Veränderung und die klare Motivation, ein Leben ohne Drogen führen zu wollen, sind die wichtigsten Triebfedern für den Erfolg. Diese Motivation kann durch professionelle Gespräche gestärkt und gefestigt werden.
  • Zielsetzung: Es sollte gemeinsam ein klares Ziel und ein realistisches Setting für die Zeit nach dem Entzug definiert werden. Was sind Ihre Wünsche für die Zukunft? Welche Schritte sind notwendig, um diese zu erreichen? Ein klarer Plan gibt Halt und Orientierung.

Vorbereitung auf einen Entzug von Opiaten:

Damit es bewältigbar ist, einen körperlichen Entzug in 5 Tagen zu überwinden, braucht es vor allem etwas Disziplin im Umgang mit der letzten Dosis und eine gute Vorbereitung. Dazu kann man zunächst den Konsum von Heroin nach den folgenden Kriterien überprüfen:

  • Konsumformen, bei denen die Wirkung schnell einsetzt, (spritzen, rauchen) können auf eine langsamer wirkende umgestellt werden (schnupfen / schlucken)
  • Länger wirksame Opiate sind kurzlebigen Präparaten vorzuziehen.

Ein wichtiger erster Schritt ist also die Umstellung des Konsums auf eine möglichst weniger süchtig machende Konsumform. Ebenso hilfreich kann es sein, auf eine Substanz umzustellen, die weniger Suchtpotenzial aufweist («weniger Kick») wie z.B. Methadon, L-Polamidon® oder Buprenorphin (z.B. Subutex®). Die individuell richtige Vorgehensweise besprechen wir mit Ihnen in einem Vorgespräch.

Eingangsdosierung: Die tägliche Dosis muss individuell festgelegt werden und ist auch abhängig von der Qualität (Reinheitsgrad) und Erfahrungswerten des Betroffenen mit körperlichen Entzugserscheinungen. Bei geschnupftem (per nasal) eingenommenem Heroin, mittlerer Qualität, befindet sich das bewältigbare Mass bei maximal ca. 1-1.5g. Generell gilt: Je tiefer die Dosierung, desto einfacher der Entzug! Wir beraten Sie gerne, wie sich eine Heroin-Dosierung schrittweise reduzieren lässt.

Konsumform: Bitte beachten Sie, dass die Konsumform einen erheblichen Einfluss auf den Entzugsverlauf und die Entzugssymptomatik hat. Bei geschnupftem (per nasal) eingenommenem Heroin kann ein Entzug eher stattfinden. Bei gerauchtem (per Inhalation) konsumiertem Heroin und gespritztem (intravenös) Heroin ist eine gute Vorbereitung umso wichtiger. Wir sind uns bewusst, dass eine Umstellung der Konsumform (gerade bei intravenösem Konsum) nicht leicht ist. Gelingt es Ihnen jedoch aus eigener Kraft, eine gute Ausgangslage zu erarbeiten, ist die Prognose im Nachhinein oft besser.

Umstellung auf ein länger wirksames Opioid: In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, ein paar Tage vor dem Entzug auf ein länger wirksames Opioid wie Methadon oder L-Polamidon® umzusteigen. Durch die kurzzeitige Einnahme stellen sich die negativen Effekte (wie starke Einlagerung im Muskel- und Fettgewebe) nicht ein und der Entzug wird vereinfacht.

Substitution mit Diaphin® (reines Heroin, pharmazeutisches Heroin): Erfahrungsgemäss erhalten Menschen mit einer Heroin-Abhängigkeit bei der Umsetzung einer Dosierungsreduktion oft wenig bis gar keine Unterstützung, zudem fehlt häufig das fachliche Know-how und die Motivation individuelle Ressourcen zu erkennen. Oft werden leider auch viel zu hohe Dosierungen verschrieben, welche dann von den Betroffenen mühselig schrittweise wieder abgebaut werden müssen.

Unterstützung durch unsere Klinik:

Unser Ansatz kombiniert modernste Technologie mit einer umfassenden medizinischen und persönlichen Betreuung, um den Entzug so erträglich wie möglich zu gestalten.

  • Neuro Jet®-Stimulation: Der Neuro Jet® IX-Stimulator ist ein zentrales Element unserer Behandlung. Er lindert zuverlässig sowohl physische als auch psychische Entzugserscheinungen, sobald diese einsetzen. Durch die Stimulation der körpereigenen Endorphinproduktion wird der Stoffwechsel unterstützt und der Entzugsprozess beschleunigt. Viele unserer Klinikgäste können dadurch erstmals etwas  schlafen und empfinden den Entzug als weitaus weniger belastend
  • Medikamentengestützte Entgiftung: Zusätzlich zur Neurostimulation erfolgt eine individuelle symptomatische Behandlung. Das bedeutet, wir setzen gezielt Symptom-reduzierende Medikamente ein, um körperliche Entzugserscheinungen wie das Restless-Legs-Syndrom (RLS) wirksam zu lindern. Diese medikamentengestützte Entgiftung wird kontinuierlich an Ihren Zustand angepasst.
  • Persönliche Unterstützung: In unserer Klinik legen wir grössten Wert auf eine private und familiäre Atmosphäre. Unsere engagierten Mitarbeiter stehen Ihnen rund um die Uhr zur Seite, um Sie während des gesamten Entzugsprozesses zu begleiten, zu motivieren und zu unterstützen.
  • Beratung vor und nach dem Entzug: Wir nehmen uns die nötige Zeit, um umfassend auf Ihre persönliche Situation einzugehen. Mit unserer Expertise bieten wir Ihnen eine umfassende Beratung an, um gemeinsam mit Ihnen den bestmöglichen Weg aus der Abhängigkeit zu planen.
  • Organisation der medikamentösen Abstinenzhilfe: Die regelmässige Einnahme eines «Opiatblockers» (Naltrexon HCL, opioid antagonist) im Anschluss an den Entzug verhindert, dass Opiate / Opioide ihre Wirkung entfalten können.

Heroin-Entzug mit Neurostimulation

Die gefürchteten Entzugssymptome werden in unserer Klinik primär durch den Einsatz von Frequenzstimulation behandelt. Der Neuro Jet® IX wurde in unserer Klinik auf Basis der frühen Grundlagen der Neuro-Elektro-Stimulation (NES oder NET) entwickelt und über Jahrzehnte verfeinert.

Mit dem Neuro Jet® IX, einem computergesteuerten Therapiegerät, wird die körpereigene Opiatproduktion (Endorphine) sanft angeregt. Dies führt zu einer schnelleren Normalisierung des durch den Heroinkonsum gestörten Stoffwechsels im Gehirn. Die Entzugssymptome werden dadurch nachhaltig gelindert und der gesamte Opiatentzugsprozess kann signifikant verkürzt werden, was eine raschere Rückkehr in den Alltag ermöglicht.

Verlauf eines Heroin-Entzugs:

Die Wahrnehmung und Ausprägung eines Heroinentzugs sind auch durch die individuellen Voraussetzungen einer Person bestimmt. Welche Entzugssymptome auftreten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören die gesundheitliche Konstitution, die persönliche Einstellung und Perspektive, die Dosierung, die Konsumform, die Konsumdauer, das Lebensalter und die Behandlungsmöglichkeiten. Eine allgemein gültige Aussage über den Verlauf des Entzugssyndroms ist daher generell nicht möglich.

Der körperliche Entzug erreicht seinen Höhepunkt etwa nach 24-72 Stunden. Der Hauptteil des Entzugs dauert bei uns etwa drei Tage. In dieser Zeit können folgende Symptome stärker, schwächer oder gar nicht auftreten:

  • Körperliche Symptome: Laufende Nase, Niesen, erweiterte Pupillen, Tränenfluss, Gähnen, Gänsehaut, Schwitzen, Frösteln, Doppelbilder, Übelkeit und Erbrechen, Bauch- und Unterleibskrämpfe, Appetitlosigkeit, Restless-Legs-Syndrom, Muskelverkrampfungen, Schüttelfrost, schneller Puls, hoher Blutdruck, Durchfall.
  • Psychische Symptome: Stimmungsschwankungen, Ängste, Schlafstörungen, innere Unruhe, Dysphorie, depressive Verstimmungen, Verlangen nach Heroin (craving).
  • Erholungsphase: Am 4. Tag setzt die Erholungsphase ein und wir besuchen mit unseren Klinikgästen bereits ein Thermalbad. Das warme Wasser trägt auch dazu bei, etwaige noch leicht vorhandene Entzugssymptome zu lindern und die neugewonnene Freiheit bereits etwas zu geniessen.

Nüchternheit und emotionale Herausforderungen

Ein wichtiger Punkt: Durch die Abstinenz im Laufe des Entzugs werden Sie nüchtern. Für viele Betroffene ist dies nach langer Zeit ein überwältigender Prozess. Die Sinne werden schärfer, die Wahrnehmung intensiver und lange unterdrückte Emotionen kommen wieder an die Oberfläche – ein Prozess, der von uns als «Auftauen der Seele» beschrieben wird.

Diese emotionale Wiederentdeckung kann herausfordernd sein. Der körperliche Entzug ist daher nur die erste, wichtige Grundlage für weiterführende therapeutische Massnahmen. Wir empfehlen für die nächsten Schritte eine ambulante Nachsorge, beispielsweise im Rahmen einer kognitiven Verhaltenstherapie (KVT). Dieser therapeutische Ansatz hilft dabei, Strategien zu erarbeiten, um fehlangepasste Denkmuster und Verhaltensweisen zu identifizieren und nachhaltig zu verändern.

Was ist Heroin?

Heroin wird zur Gruppe der halbsynthetischen Opioide gezählt. Aus der Opiumpflanze («Schlafmohn») wird zunächst Rohopium gewonnen und im Labor zu Diacetylmorphin weiterverarbeitet, bei uns bekannt als Heroin. Die Substanz kann geschluckt, geraucht oder gespritzt werden. Bei intravenöser Einnahme, passiert Heroin besonders schnell die Blut-Hirn-Schranke und entfaltet seine Wirkung auf diese Weise am stärksten. Die Substanz ist im Hinblick auf das Abhängigkeits- und Suchtpotential eine der gefährlichsten Drogen. Die negativen Folgen im körperlichen, psychischen und/oder sozialen Bereich können bei exzessivem Konsum besonders rasch auftreten und haben ein wesentlich größeres Ausmass als bei den meisten anderen Substanzen.

In der Schweiz wird Diacetylmorphin seit 1994 legal in der heroingestützten Behandlung unter dem Handelsnamen Diaphin® (pharmazeutisches Heroin) eingesetzt und verordnet.

Wie wirkt Heroin?

Heroin bewirkt, neben der Ausbildung einer körperlichen Abhängigkeit, im Gehirn aufgrund neuropsychologischer Vorgänge ein immer wieder erneut drängendes Verlangen nach Heroinzufuhr (psychische Abhängigkeit). Ein Vorgang ähnlich dem, «Salzwasser gegen den Durst» zu trinken. Je mehr man trinkt umso mehr facht der darauffolgende Durst die Gier an. Das anfänglich von Heroin erzeugte Glücksgefühl («Kick», «Flash» etc.) ist über die beteiligten Neurotransmitter dafür verantwortlich, der Effekt verpufft jedoch nach kurzer Zeit und es bleibt die Abhängigkeit, die eine erhebliche Einschränkung der Erlebnisfähigkeit und damit der Lebensqualität darstellt.

Die Substanz wirkt stark schmerzlindernd (analgetisch), hustenreizlindernd (antitussiv) und psychotrop (“auf die Seele wirkend”). Es verlangsamt die Atmung, senkt den Blutdruck sowie den Puls und verengt die Pupillen. Übelkeit, Erbrechen und Juckreiz können begleitend auftreten.

Wie kommt jemand zum Heroinkonsum?

Die Frage wie alles angefangen hat, beantworten viele Betroffene in etwa so:

«Irgendeinmal kam ich mit einem Menschen in Kontakt, der Zugang zu Heroin hatte. Ich war vor Heroin gewarnt worden. Ich stellte deshalb die Frage nach der Gefährlichkeit. Ich dachte, und wurde darin vielleicht sogar bestärkt, dass durch einmaligen Konsum ja noch kein Problem entstehen kann. Deshalb überwog die Neugier und es erfolgte der Konsum meiner ersten Dosis.»

Da Neugier eine zutiefst menschliche Eigenschaft ist und die negativen Konsequenzen des Heroinkonsums nicht unmittelbar eintreffen, unterschätzen viele Menschen, unabhängig von Ihrem Lebenshintergrund die Gefahr.

Beim Heroinkonsum erfolgt zudem eine starke Prägung auf Objekte, die mit der Situation des Konsums verbunden sind. Opioid- bzw. Heroinkonsum kann man sich als eine Art «simulierte Triebbefriedigung» vorstellen, also als «besonders guten Sex» oder «besonders gutes Essen». Das Gehirn merkt sich die Situation und die Umstände, die zu diesem «besonderen Erlebnis» geführt haben – und will es möglichst oft wiederholen. Daraus ergibt sich die Sucht, das unwiderstehliche Verlangen nach dem «alleinseligmachenden» Stoff.

Dieses Verhalten eines Süchtigen ist für seine Umgebung häufig nicht zu verstehen. Entgegen jeder Vernunft oder gutem Vorsatz fällt er immer wieder zurück in sein selbstzerstörerisches Verhalten. Das erklärt sich daraus, dass die Opiatsucht in Bereichen des menschlichen Wesens prägend wirkt, die dem freien Willen nur bedingt oder gar nicht zugänglich sind: den Instinkten. Bei genügendem «Suchtdruck» wird die Vernunft übersteuert, die Betroffenen gehorchen allein den (neurologisch fehlgeleiteten) Triebkräften. Süchtige sind deshalb häufig selber traumatisiert, die Erfahrung, plötzlich nicht mehr über das eigene Wollen und Verhalten zu bestimmen, verunsichert. Oft wird es als beängstigend und demütigend erlebt. Bei wiederholtem Gebrauch stellt sich zudem sehr rasch eine Gewöhnung ein. Der nun auch körperlich abhängig gewordene Konsument richtet das tägliche Leben mehr und mehr auf dieses eine Bedürfnis der Opiatzufuhr aus.

Es ist deshalb wenig sinnvoll, in erster Linie nach Gründen zu suchen, warum jemand heroinabhängig wurde. Häufig führt das nur zu Schuldgefühlen der Betroffenen und ihrer Umgebung. Opiatabhängige Menschen finden sich unabhängig von psychosozialem Hintergrund, Bildung, Status etc. in allen Schichten – der Jugendliche, der sich zum ersten Konsum verführen liess wie der Mediziner, der sich seiner zu sicher war und deshalb glaubte, alles im Griff zu haben.

(Auszug aus Stucki, A. (2019): opiatfrei, 2. Auflage, Zumsteg Druck, Schöftland, 14 – 22.)

Heroin-Entzug in der ESCAPE Klinik

Effizienz

Schneller und sanfter Entzug von Opioiden in 5 Tagen

Qualität

Signifikante Reduktion von Entzugssymptomen durch Stimulation körpereigener Opioide und unterstützender Medikation

Individualität

Individuelle Betreuung durch engagiertes und erfahrenes Personal

Fragen und Antworten zum Heroin-Entzug

Was spricht für einen Heroin-Entzug in unserer Klinik?

Für wen kommt ein Heroin-Entzug in Frage?

Wie lange dauert ein Heroin-Entzug in unserer Klinik?

Wie geht es nach einem Heroin-Entzug weiter?

Wie lange dauert die Erholungszeit nach einem Heroin-Entzug?

Die ESCAPE-Methode verkürzt den akuten Heroin-Entzug erheblich. Die anschliessende Erholungszeit bis zur Wiederherstellung der vollen Leistungsfähigkeit ist individuell und hängt von Faktoren wie der körperlichen Fitness, dem Alter und der psychischen Gesundheit ab. In der Regel umfasst sie einige Tage bis zwei Wochen aktiver und bewusster Lebensgestaltung.

Kann es wirklich sein, dass ein Heroin-Entzug einfacher ist als ich gedacht habe?

Jeder, der bereits einen kalten Entzug von Heroin versucht hat, hat meist negative Erfahrungen gemacht. Unsere Methode ist damit nicht vergleichbar. Durch den Einsatz unserer Neuro Jet®-Stimulatoren in Kombination mit unterstützenden Medikamenten schaffen wir eine völlig neue Ausgangslage, die von vielen Patienten als revolutionär empfunden wird. Wir haben ein Verfahren entwickelt, das größtmöglichen Komfort und minimale Belastung zum Ziel hat. Die positiven Erfahrungen unserer Patienten bestätigen dies.

Wir sind ein Paar und beide abhängig von Heroin. Können wir den Entzug zusammen machen?

Ja, in unserer privaten Fachklinik können auch Paare gemeinsam den Entzug von Heroin absolvieren. Essenzielle Voraussetzung ist, dass beide Partner aus eigener Motivation die Entscheidung für ein opioidfreies Leben getroffen haben und sich in diesem Vorhaben gegenseitig unterstützen. Dem gemeinsamen Setting nach dem Entzug kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.

Ist es sinnvoll, einen Heroin-Entzug ohne ambulante Nachsorge zu machen?

Diese Frage muss jeder für sich selber entscheiden. In der Regel ist es wesentlich sinnvoller und erfolgreicher, sich nach einem Entzug in einer ambulanten, verhaltensorientierten Psychotherapie begleiten zu lassen und sich mit den psychischen Aspekten der Sucht auseinanderzusetzen. Solange sich jemand in einer ambulanten Nachsorge befindet, sind die Chancen deutlich höher, sich auf die neue Lebenssituation gut einzustellen, was das Rückfallrisiko senkt. Unsere bewährten Nachsorge-Konzepte helfen Ihnen – auch auf Distanz – neue, gesunde Verhaltensweisen zu etablieren.

Erfahrungsberichte

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Nachsorge

Was sind die Herausforderungen nach einem erfolgreichen Entzug?

Kosten für Entzug

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Entzugsablauf

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Die ESCAPE Klinik

Seit 30 Jahren unterstützen wir unsere Patienten und Patientinnen.

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